20140126

URLAUB l TEIL 2

SÜDINSEL l CHRISTCHURCH l ANFANG


Hello,Hello,Hello.

Da bin ich wieder. Schnell - ich weiß. Normalerweise kennt man so etwas nicht von mir, aber ich gebe mir jetzt einmal sehr viel Mühe den gesamten Überblick über unseren Urlaub schnellstmöglich niederzuschreiben.
Von dem kleinen Surferort Raglan machten wir uns in der Nacht vom 26. Dezember auf zum Flughafen in Auckland, da es nun hieß: WIR FLIEGEN AUF DIE SÜDINSEL –YIPPI ! Und so begeistert wie wir auch waren, endlich die Schönheit der Südinsel zu bestaunen, so enttäuscht waren wir doch von der Einsamkeit und Hässlichkeit Christchurchs. Christchurch ist die drittgößte Stadt Neuseelands und die bevölkerungsreichste auf der ganzen Südinsel. Im Jahre 2010 und 2011 ereigneten sich dort schlimme Erdbeben,die die komplette Innenstadt mit ihren neugotischen Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten zerstörten. Übrig blieben nur Ruinen, die bis heute nicht wieder aufgebaut sind bzw. in Zukunft abgerissen werden sollen. Bei dem Erdbeben im Jahr 2011 kamen sogar 115 Menschen ums Leben und bis zu 70.000 Menschen verließen danach die Stadt. Kein Wunder, dass uns Christchurch wie eine Geisterstadt vorkam. Auf den Straßen trafen wir kaum Leute und wenn, dann hauptsächlich Touristen, die sich die zerstörten Häuser ansahen. Ganze Straßen waren in der Innenstadt gesperrt, da Gebäude einsturzgefährdet sind. Es kam mir wirklich wie in einem schlechtem Film vor – keine schöne Stadt. Trotz des schön angelegten botanischen Gartens und einer „Container-Mall“ konnte ich keine Sympathie für diese Stadt aufbauen und war froh darüber, dass wir sie nach einer Nacht im Hostel wieder verließen. In Christchurch mieteten wir uns ein Auto, welches uns 3000 km weit fahren sollte. Es war ein schönes, weißes, geräumiges, japanisches und mit einem Automatikgetriebe ausgestattetes Auto. Ein treuer Begleiter und wie es sich am Ende herausstellte auch ein Stück „Zuhause“ auf der Südinsel, da man von Hostel zu Hostel fuhr und das Auto eine Konstante bildete. (Mich Bitte nicht! für bescheuert halten) So machten wir uns von Christchurch auf den Weg Richtung Süden. Das nächste Ziel hieß Dunedin, doch konnten wir den Weg nicht innerhalb eines Tages abfahren, sodass wir eine Übernachtung auf einem Campingplatz einplanten. Sehr rustikal aßen und schliefen wir, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Christoph schlief im Zelt, während Josh und ich es uns auf den beiden Vordersitzen  gemütlich machten.














 Nachdem wir die erste Nacht im Auto gut überstanden hatten, machten wir uns weiter auf den Weg nach Dunedin. Einen Zwischenstopp legten wir bei den Moeraki Boulders ein. Dabei handelt es sich um runde Kugeln, die am Strand liegen ... natürlich sind es Steine, die im Laufe von Millionen Jahren durch Wind und Wasser geformt wurden. Außerdem gab es in dem gleichen Ort eine Kolonie von Pinguinen und gaaaanz viele Seehunde zu sehen. Ein tolles Erlebnis - vor allem das in der freien Natur und nicht im Zoo!

























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