Kia Ora ihr Lieben!
Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Jedoch
war es in der letzten Zeit etwas stressig und ich habe nie wirklich Zeit dafür
gefunden mich dem Schreiben zu widmen. Nun sitze ich am Sonntag Abend nach
einem erlebnisreichen Wochenende in meinem Zimmer und versuche „alles mal so
ein bisschen zusammen zu fassen“. Das
letzte Mal berichtete ich davon, dass ich beim Rugbyspiel und auf Rangitoto
Island war.... seitdem ist aber viel passiert! Zum Beispiel habe ich mir ein
Tattoo stechen lassen! Viele von euch haben es sicherlich via Facebook oder
meiner Mama mitbekommen, dass ich mir die Outlines von Neuseeland stechen ließ.
Ich muss dazu sagen, dass es eigentlich schon länger geplant war & ich
schon in Deutschland darüber nachdachte, aber dort hätte ich 6 Monate auf einen
freien Termin warten müssen & hier gerade mal 2 Wochen. Mein Tattoo
befindet sich entlang der Rippen & manche werden denken, dass es dort
besonders schmerzhaft ist – das dachte ich nämlich auch! Aber die Schmerzen
sind auszuhalten...(okay, ich habe auch „nur“ ein kleines Tattoo ;)
Komischerweise tat die Südinsel mehr weh als die Nordinsel. Insgesamt dauerte
das Stechen 5 -10 Minuten & ich war
danach 110$ ärmer. Dafür war das Ergebnis überragend und ich bin sehr zufrieden
damit! Sorry an Mama & Papa, die es erst danach erfuhren... ich bin 18 000
km weit weg & muss manches allein machen
:P
Eine passende Überleitung zu finden ist oftmals schwer...
und gerade fehlt mir die nötige Kreativität. Deshalb fahre ich einfach damit
fort, dass mich meine Gastfamilie zum Musical „Wicked“ einlud. Das Musical
handelt um die Geschichte des Zauberers von Oz, welchen manchen wahrscheinlich
eher ein Begriff ist. Ich fand dieses wirklich sehr schön! Tolle Bühnenbilder,
tolle Kostüme und natürlich herausragende Sänger! Ich habe sogar alles
verstanden und konnte der Handlung folgen, obwohl es auf Englisch war – haha.
Das darauffolgende Wochenende ging es etwas ruhig zu. Wir
hatten einen entspannten Mädelsabend bei einer Freundin gemacht, der wir
gleichzeitig die Haare rot gefärbt haben. Vorher hatte sie blondes Haar und nun
rotes – steht ihr echt gut! Nach einigen DVDs waren wir am Freitagabend auch
geschafft von der Arbeit und sind müde ins Bettchen gefallen. Am Samstag hieß
es dann: Comedyclub in Auckland! Dort verabredeten wir uns mit ein paar
Neuseeländern, die wir die Woche zuvor beim Feiern kennengelernt hatten. Dieser
„Club“ erinnerte einen eher an eine Kabarett-Show... es war sehr lustig! Vor
allem war ich fasziniert davon, dass die englischen Witze oft komischer sind
als die Deutschen bzw. wenn man versucht einen englischen Witz ins Deutsche zu
übersetzen es oftmals nicht lustig ist – seltsam...
Sonntags war ich dann bei einem Kindergeburtstag von einem
hostchild meiner Freundin Jana eingeladen. Ihre Kleine wurde 4 Jahre alt &
hatte eine Schmetterlingsparty – total süß! Dort verbrachten wir dann den
gesamten Sonntag!
So...und dann hieß es für mich: 2 Wochen Ferien! Juhu, als
Au Pair freut man sich da soooooo sehr drauf. Den ganzen Tag die Kinder um
einen haben, juhu...freude über alles. Nein, Spaß. Möchte nicht weiter
rumheulen...eigentlich waren die Ferien mit den Kids sogar sehr gut! Die erste
Woche verbrachten wir Zuhause & unternahmen viel wie z.B. ein Besuch im
Zoo, Ausflüge zum Strand, Backen, Skifahren im Snowplanet (indoor-skihalle)
oder in hot water pools baden gehen. Daher wurde es nie langweilig und hatten
viel Spaß gemeinsam.
Ich bin auch hier in Neuseeland das erste Mal gesurft! Zu
sechst starteten wir an einem Samstag Morgen zum Muriwai Beach... manche von
euch wissen vielleicht, dass im Februar ein Mann von einem Hai getötet wurde
beim Surfen & dementsprechend nervös war ich bzw. wir ein bisschen. Aber
keine Angst - uns ist nichts passiert und wir haben auch kein Hai gesehen. Am
Anfang taten wir uns alle etwas schwer auf dem Surfbrett zu stehen, doch nach
einigen Versuchen und gefühlten 1000x ins Wasser fallen, haben wir es geschafft
auf den Wellen zu reiten. Ein atemberaubendes Gefühl! Wenn man Surfer im Wasser
sieht denkt man: „ach, das sieht ja so leicht aus...“ aber oho! Ihr glaubt gar
nicht wie anstrengend es war. Man musste immer gegen die Wellen ankämpfen um zu
seiner Ausgangsposition zu gelangen und dann wieder mit der Welle in Richtung
Strand zu „reiten“. Manchmal hatte ich wirklich Schwierigkeiten den Wellen
standzuhalten und nicht unterzugehen, da diese wirklich hoch waren! Allgemein
ist die Westküste hier in Neuseeland „gefährlicher“, wellenhafter und rauer als
die Ostküste... aber genau deshalb zieht es so viele Surfer dorthin ;) Ein
bisschen Nervenkitzel muss schon sein! Für mich, habe ich beschlossen, war es
sicherlich nicht das erste & letzte Mal auf dem Surfboard! Eventuell wollen
wir in 2 Wochen wieder eine Surfstunde nehmen, um unsere Fähigkeiten zu
verbessern & irgendwann alleine zu surfen... mal sehen, ob es klappt!
Ich halte euch auf dem Laufenden,
Kuss nach Deutschland :*










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